Studie: Wie teuer ist Arbeit? Ländervergleich

Wie teuer ist Arbeit im Ländervergleich – für Dienstnehmer und Dienstgeber? Wie schneidet Österreich im Lohn-Vergleich zu den Ländern Mittel- und Südosteuropas ab? Wo sind die Lohnnebenkosten für Unternehmen besonders hoch? Und wo bleibt Arbeitnehmern netto am meisten von Ihrem Lohn übrig? Antworten auf diese Fragen gibt die vorliegende Studie „Wie teuer ist Arbeit?“ des Steuerberatungsunternehmens TPA und Kienbaum.

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Ländervergleich: Arbeitskosten unter der Lupe

TPA Steuerberatung hat gemeinsam mit dem Personalberatungsunternehmen Kienbaum für vier Personengruppen (Geschäftsführung – Führungskräfte – Angestellter – Arbeiter) die durchschnittlichen Bruttoentgelte in zwölf ausgewählten Ländern erhoben, darunter Österreich und elf andere Länder aus Mittel- und Südosteuropa (sog. CEE- / SEE-Raum): Albanien, Bulgarien, Kroatien, Montenegro, Österreich, Polen, Rumänien, Slowakei, Serbien, Slowenien, Tschechien und Ungarn.

Auf Basis dieser Bruttoentgelte hat TPA die Gesamtkosten (Bruttobeträge, Dienstgeber-Sozialversicherung, sonstige direkte Lohnnebenkosten) für Arbeitgeber einerseits sowie die Nettobeträge für die Mitarbeiter andererseits ermittelt.

Highlights der Studie: Wie teuer ist Arbeit?

Gesamte Personalkosten für Arbeitgeber:

  • Österreich liegt bei den Gesamtkosten – wenig überraschend – immer mit großem Abstand an erster Stelle.
  • Danach folgen bei allen Personengruppen die Staaten Slowenien, Tschechien und Slowakei – alle drei sind direkte Nachbarn von Österreich.
  • Im „Mittelfeld“ bewegen sich die Gesamtkosten bei den Ländern Polen, Kroatien und Ungarn.
  • Niedrige Gesamtkosten haben Montenegro, Rumänien, Serbien und Bulgarien (je nach Personengruppe unterschiedliche Reihung).
  • Die geringsten Gesamtkosten fallen durchwegs bei allen Personengruppen in Albanien an.
  • Auffallend ist, dass die Personalkosten in den Nicht-EU-Ländern vergleichsweise niedrig sind. Weiters: Jene Länder, die der EU früher beigetreten sind (Slowenien, Tschechien, Slowakei, Polen, Ungarn), weisen höhere Kosten auf als die Länder mit späterem EU-Beitritt (Rumänien, Bulgarien).
  • In Südosteuropa sind also definitiv geringere Personalkosten auszumachen.

Natürlich ist bei den Zahlen / Berechnungen zu bedenken, dass die Mitarbeiter in den einzelnen Ländern unterschiedliche Ausbildungs- und Qualifikationsniveaus aufweisen und auch andere Kriterien (zB Einschränkungen durch arbeitsrechtliche Bestimmungen) bei einer Standortentscheidung mit zu bedenken sind.

Die Studie wurde 2021 von den TPA Experten Wolfgang Höfle, Klaus Bauer-Mitterlehner und Thomas Haneder erstellt.

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Die Studie ist auch auf englisch erhältlich.

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