Studie: Belastungswirkung einer Zinsschranke auf die Immobilienbranche

Die Belastungswirkung einer Zinsschranke gem. Art. 4 EU-Anti-Tax-Avoidance-Richtlinie auf die österreichische Immobilienbranche.

Die Simulationsstudie auf Basis empirischer Daten wurde im Frühjahr 2018 von TPA Experten Gerald Kerbl und Dr. Matthias Petutschnig der WU Wien, Abteilung für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre erstellt.

Umsetzung der Anti-Tax-Avoidance-Richtlinie der europäischen Union

Am 12.07.2016 wurde vom Rat der Europäischen Union die Anti-Tax-Avoidance-Directive (ATAD – Richtlinie des Rates zur Bekämpfung von Steuervermeidungspraktiken) veröffentlicht. Artikel 4 dieser Richtlinie fordert von den Mitgliedstaaten die Einführung einer generellen Zinsabzugsbeschränkung. Die Richtlinie ist bis Ende 2018 in nationales Recht umzusetzen.2 Als implizites Vorbild gilt dabei Deutschland, das bereits 2008 eine entsprechende Regelung in § 4h dEStG sowie § 8a dKStG gesetzlich normiert hat.

Auswirkungen der Zinsschranke auf österreichische Immobiliengesellschaften

Die vorliegende Simulationsstudie analysiert die Auswirkungen dieser Zinsschranke auf österreichische Immobiliengesellschaften (ÖNACE-Code Gruppe L), wobei unterschiedliche Szenarien hinsichtlich der Ausnutzung der in der Richtlinie verankerten Mitgliedstaaten-Wahlrechte und die sich daraus ergebenden zusätzlichen Steuerzahlungen der betroffenen Unternehmen sowie die potenziellen Steuermehreinnahmen des Fiskus simuliert werden.

Was Immobiliengesellschaften zur Umsetzung der ATAD wissen sollten!

Da im österreichischen Recht keine vergleichbar weitreichende Regelung vorhanden ist, ergibt sich aus der EU-ATAD legistischer Handlungsbedarf. Eine mikro-ökonomische Folgenabschätzung der inländischen Einführung einer Zinsschranke insbesondere auf Immobiliengesellschaften liegt bislang jedoch nicht vor.

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